Team Member: Raphael

 
 

Servus, Ich bin Raphael und werde im September die Position als neuer Head of Country von Project Access Austria antreten und somit unseren grandiosen Alexander ablösen. Aber beginnen wir mal ganz von vorne.

Raus in die große weite Welt

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Aufgewachsen bin ich in Mittersill, eine kleine Stadtgemeinde im Salzburger Land, aber ich wusste schon immer, dass die Welt mehr zu bieten hat als „nur“ die wundervollen Berge direkt vor meiner Haustür. Gesagt getan, nach meiner Matura und einem kurzen Intermezzo in Peking, wo ich ein 2-monatiges Praktikum in einem kleine VC-Fund absolvierte, entschloss ich mich dazu, ein sogenanntes „Gap-Year“ zu machen. Ein Jahr Auszeit zu nehmen, gab mir die Möglichkeit mich optimal auf die Bewerbungsphase für das anglikanische Universitätssystem vorzubereiten. Nachdem ich den Urwald an Bürokratie, Tests und Bewerbungsschreiben bewältigt hatte, flog nicht viel später der „Acceptance Letter“ vom University College London bei der Tür rein. Zwei Jahre sind seitdem vergangen und ich habe die Entscheidung zu keinem Zeitpunkt bereut – um genau zu sein, war es die BESTE Entscheidung meines Lebens. Nebst meinem Studium der Volkswirtschaftslehre und meiner Position bei Project Access, engagiere ich mich auch für diverses Societies und Sportvereine.

VWL am UCL

Entschieden habe ich mich für das Studium der Volkswirtschaftslehre während der Teilnahme am Generation Euro Student‘s Award veranstaltet von der Europäischen Zentralbank. Dabei mussten wir eine Entscheidung bezüglich der Leitzinsen treffen und diese qualitativ begründen. Als ich im darauffolgenden Sommer noch ein Praktikum in der Österreichischen Nationalbank absolvierte, war ich eigentlich fest davon überzeugt, der nächste Mario Draghi von Europa zu werden. Ich finde die Makroökonomie, also jener Teil der Volkswirtschaftslehre, mit dem sich Zentralbanker beschäftigen, zwar noch immer sehr interessant, aber sehe meine Zukunft aktuell nicht in der Forschung. Volkswirtschaft gefällt mir außerordentlich gut, denn es vereint einerseits das Quantitative (Statistik, Mathematik und Ökonometrie) mit dem Qualitativen (Policy Briefs und empirisches Arbeiten). Des Weiteren gefällt mir besonders, dass meine Peergruppe von Studenten von überall aus der Welt kommt. Probleme/Aspekte werden aus verschiedenen Sichtweisen betrachtet. Außerdem macht es einfach mehr Spaß, denn man lernt mit den Leuten automatisch auch ein Stück Kultur des Landes kennen. Was mir weniger gefällt ist, dass es bei uns zwar auch kleine Tutorien gibt, wobei die Gruppen hier aber nicht so klein sind wie in Oxford oder Cambridge. Das Problem dabei ist, dass man mit 8-10 Leuten beim Diskutieren kaum zu Wort kommt.

Mein Weg zu Project Access Austria

Als ich das erste Mal von Project Access hörte, war ich mit der UCL Austrian Society in Oxford und habe dabei den Gründer, Rune Kvist, getroffen. Ich war von der Idee begeistert und habe mir gedacht, genau das hätte ich damals auch gebraucht. Und schon habe ich mich als Mentor beworben. Ich bin erst später zum Team gestoßen, welches ich am Anfang als Head of Partnerships betreut habe. Wie bereits erwähnt, werde ich nach einem kurzen Intermezzo im Central Team in London als Partnerships Creator, anschließend das Team in Österreich übernehmen. Ihr könnt gespannt sein, denn wir haben großartige Initiativen geplant! 

Alle Wege offen... 

Nach dem Studium ist vor dem Studium lautet meine Devise. Um ehrlich zu sein, weiß ich im Moment nicht genau, wo die Reise mich hinführen wird. Eines weiß ich jedoch gewiss, fertig mit dem Studieren bin noch nicht.

Meine Interessen sind sehr breit gestreut von der Politik über Kunst bis hin zum Sport. In meiner Freizeit beispielsweise liebe ich es mit Freunden Galerien in London zu besuchen. Aber meine wahre Leidenschaft ist der Sport. Früher bin ich Skirennen gefahren und heute bin nur noch Skilehrer in den Kitzbüheler Alpen.

Fun Fact: Ich liebe das Reisen, bin jedoch spezialisiert auf das Verlieren von Reisepässen. Resultat: Ich habe bereits geschlagene drei Mal meinen Reisepass verloren.

 
 
Hannah Fuchs